Kein Sieg, aber erster Punkt
  02.10.2017

Das Volleyball-Internat Frankfurt (VIF) bot am Wochenende zwei gute Leistungen und wurde zumindest mit dem ersten Punktgewinn belohnt: Gegen Delitzsch verlor die Mannschaft von Matus Kalny 2:3 (25-20, 22-25, 22-25, 25-19, 7-15), tags darauf hieß es 0:3 (22-25, 30-32, 22-25) gegen Unterhaching II.

Aushilfs-Libero Daniel Dworzynski meinte: „Das Spiel gegen Delitzsch war insgesamt positiv, es hat Spaß gemacht. Leider haben wir im Tiebreak in der Abwehr einige Bälle liegen lassen, auch im Block müssen wir noch zulegen. Insgesamt haben wir vor allem über die Mitte besser agiert, das hat gut geklappt.“ Fünf Spieler punkteten gegen Delitzsch zweistellig (Erik Niederlücke 18, Ivan Batanov 14, Nils Rehmeier 11, Luca Dierks und Robert Werner 10), ein Indiz für die mannschaftliche Geschlossenheit und das variable Angriffsspiel. Das hohe Angriffsniveau aus dem ersten Satz (62%-Quote) konnte das VIF verständlicherweise nicht halten, dennoch wurde den traditionell starken Ostdeutschen erbittert Paroli geboten. In Satz zwei und drei wurde der Kampfgeist nicht belohnt, ehe eine erneute Leistungssteigerung für den Satzausgleich und den sicheren Punktgewinn führte. Leider brach das Internat im fünften Satz im Angriff ein, nur drei von 18 Angriffen führten zu Punkten, sodass der mögliche Sieg aus der Hand gegeben wurde.

Tags darauf war der Kraftverlust gegen Unterhaching II zu sehen. Vor allem im Angriff ließ die Durchschlagskraft deutlich nach, in den Bereichen Aufschlag-Annahme und Block lagen beide Teams gleichauf. Lediglich Erik Niederlücke punktete auf VIF-Seite zweistellig (17), die Gesamt-Angriffsquote von 35% reichte aber nicht (46% bei Unterhaching). Auf Seiten der Hachinger zeigte Ex-Internatler Jonas Sagstetter eine gute Leistung und avancierte mit 11 Zählern zum punktbesten Spieler der Bayern. Dworzynski: „Wir haben gerade ein hohes Trainingspensum, das hat sich heute auch in einigen Aktionen gezeigt. Im Block haben wir wieder nicht richtig zugepackt, die Aufschlagtaktik war gut und haben wir gut umgesetzt. Leider haben wir unsere Satzbälle im zweiten Satz nicht genutzt!“

Bereits am Donnerstag, 5. Oktober (20.00 Uhr), muss das VIF wieder ans Netz. Dann kommt es in der Rüsselsheimer Großsporthalle zum Lokal-Derby gegen die TG Rüsselsheim II.