Saturday 28th of January 2012

Start News Volleyball-Internat Frankfurt: Besser, aber nicht gut genug
Volleyball-Internat Frankfurt: Besser, aber nicht gut genug PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thilo von Hagen   
Montag, den 09. Februar 2009 um 11:42 Uhr

Eine Leistungssteigerung des Volleyball-Internats Frankfurt in der 2. Bundesliga Nord reichte nicht aus, um gegen die TSGL Schöneiche zu gewinnen und den ersten Saisonsieg zu landen. Die Mannschaft von Trainer Stewart Bernard unterlag 1:3 (15-25, 23-25, 25-14, 18-25).

   

 

Erstmals seit Monaten wieder in der alt bekannten und bewährten Aufstellung mit Zuspieler Alexander Schneider (Bernard: „Für sein erstes Spiel nach langer Pause war das sehr ordentlich“) und Tom Weber im Außenangriff (Bernard: „Tom hat ein sehr gutes Spiel gemacht“) auf ihren etatmäßigen Positionen startete das Internat katastrophal in den ersten Satz. Es schien, als ob sich die Frankfurter an den Umstand der gewohnten Formation erst wieder gewöhnen mussten. Nach dem Satzverlust bot sich jedoch ein anderes Bild: von nun an agierten zwei Teams auf Augenhöhe. Dabei gelang den Internatlern am Ende des zweiten Satzes fast das Unmögliche: Aus einem 20-24 wurde dank guter Aufschläge von Marvin Prolingheuer ein 23-24, doch die anschließende Punktchance vergaben die Frankfurter durch ein Missverständnis.

  

Der vergebenen Chance trauerten die Internatler jedoch nicht hinterher, im Gegenteil: sie knüpften an die starke Vorstellung an und spielten den Gegner im dritten Satz an die Wand. Mit dem Aufschlag wurde enormer Druck ausgeübt, zudem klappte der Angriffsaufbau aus der Annahme vorzüglich. Das Manko der bisherigen Saison zeigte sich jedoch wieder im vierten Satz: Die Mannschaft kann dieses Niveau noch nicht dauerhaft halten, individuelle Fehler werfen das Team immer wieder zurück. So auch im vierten Satz, als sich die Gäste ab dem zehnten Punkt absetzen konnten.

  

Stewart Bernard meinte zum Spiel: „Im ersten Satz war Schöneiche sehr stark und hat uns mit den Aufschlägen schon unter Druck gesetzt. Ab Ende des zweiten Satzes haben wir deutlich besser gespielt, vor allem im Aufschlag und im Angriffsaufbau. Im vierten Satz sind uns wieder zu viele individuelle Fehler unterlaufen, das ist momentan noch das Problem, dass wir zu schwankend spielen.“

Am 15. Februar (15.00 Uhr) gastiert das Internat beim Tabellen-Sechsten Berliner TSC (20:14-Punkte), um den nächsten Anlauf auf den ersten Sieg zu unternehmen.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Februar 2009 um 11:43 Uhr
 

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