| Volleyball-Internat Frankfurt: Internat bittet zur Revanche & Vorstellung Dennis Hefter |
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| Geschrieben von: Thilo von Hagen |
| Freitag, den 19. Februar 2010 um 13:45 Uhr |
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Den 5. Dezember 2009 haben die Spieler des Volleyball-Internats Frankfurt (VIF) noch gut in Erinnerung: Damals packte der TSV Speyer einen Tag zu früh die Rute aus und verprügelte die Spieler von Trainer Stewart Bernard in drei Sätzen (41 Ballpunkte für das Internat). Am 20. Februar (20.00 Uhr) bitten die jungen Frankfurter in der Carl-von-Weinberg-Schule zur Revanche.
Speyer stellt eine routinierte Mannschaft, die seit Jahren in der Spitzengruppe der Regionalliga Südwest mitmischt. Aktuell rangiert das Team aus Rheinland-Pfalz an Position vier der Tabelle (18:14-Punkte) und somit fünf Plätze vor dem VIF (8:22-Punkte). Inklusive des Spiels gegen Speyer stehen noch fünf Partien für die Internatler auf dem Plan – „drei Spiele wollen wir noch gewinnen“, so das ehrgeizige Ziel von Dennis Hefter.
Neu im Internat: Dennis Hefter
In der Saison 2009/10 sind gleich acht neue Spieler beim Volleyball-Internat Frankfurt am Start. Jeder dieser Neuen wird vorgestellt, dieses Mal ist Dennis Hefter an der Reihe.
„Hobbit“ wird er genannt und damit ist klar, dass Dennis Hefter kein Gigant ist. Zumindest, was die Körpergröße betrifft, denn der in Worms geborene 16-Jährige misst für Volleyballer vergleichsweise geringe 1,85 Meter. Die fehlenden Zentimeter macht der junge Mann aber mit Spielverständnis, Kampfkraft und Willen wett. „Er will nie verlieren und am liebsten jeden Ball spielen“, charakterisiert Stewart Bernard seinen jungen Spieler.
Der ist eigentlich „gelernter“ Diagonalangreifer, wird auf dem Internat jedoch zum Libero umfunktioniert. Und das mit vollem Einverständnis: „Ich will Libero werden, und dafür ist Stewart auch der perfekte Trainer. Es ist toll zu sehen, wenn er etwas vormacht oder sagt, und es trifft dann ein. Zwar fehlt mir das Angreifen schon etwas, aber ich habe gemerkt, dass ich als Libero mehr erreichen kann.“ Dies dürfte zweifellos richtig sein, zumal Hefter ehrgeizige Ziele hat: „Ich möchte im Sommer unbedingt mit der Nationalmannschaft das Acht-Nationen-Turnier bestreiten und später dann in der 1. Bundesliga spielen.“ Für letztgenannte Vision hat Hefter ein direktes Vorbild: Tom Weber verließ das Internat 2009 und schloss sich dem Bundesligisten VC Franken an. „Tom war im Prinzip mein „Mentor“, als ich ins Internat kam. Den Weg, den er gegangen ist, möchte ich auch gehen“, so Hefter.
Das ist noch ein weiter Weg, doch der Ehrgeiz und Wille Hefters sind spürbar, wenn man mit ihm spricht und Bernard meint: „Er hat Potenzial. Da er vorher als Diagonalspieler nie angenommen hat, hat er sich in diesem Bereich schon enorm verbessert. Er will nie verlieren und geht in die Bälle rein“, das ist schon mal sehr positiv. Positiv verläuft nahezu der gesamte bisherige Aufenthalt in Frankfurt: „In der Schule habe ich keine Probleme, die Noten sind gut, könnten natürlich auch besser sein... Die Gruppe ist toll, wir sind auch außerhalb des Feldes oft zusammen und wenn wir auf Stewart hören, dann können wir auch fast alle schlagen“, so der Wirbelwind.
Die anfänglich skeptischen Eltern, selbst als frühere Spieler bzw. aktive Trainer mit dem Volleyball vertraut, sind mittlerweile auch überzeugt davon, dass der Schritt nach Frankfurt der richtige war („mein Vater ist stolz auf mich“), und für Dennis Hefter steht nach nicht einmal einem Jahr fest: „Ich will nicht mehr weg.“ |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. Februar 2010 um 13:45 Uhr |



