Beide Teams wieder mit aufsteigender Tendenz
  21.11.2021

Regionalliga-Mannschaft feiert ersten Saisonsieg

 

Auch wenn es das Ergebnis von 0:3 15:25, 23:25, 14:25) nicht ahnen lässt: Dominic von Känel, Trainer der Volleyball Jugend Frankfurt (VJF) war nach dem Drittliga-Match beim TV Waldgirmes mit der Leistung seines Teams zufrieden. "Die Einstellung hat gestimmt. Wir spielten gut, der Gegner halt sehr stark. Nicht zu vergleichen mit unserem 3:2-Hinspielsieg. Das war der Saisonauftakt, die ohne zwei Leistungsträger angereisten Lahnstätter haben uns schlichtweg unterschätzt. Jetzt war das Team um den starken früheren Internatler Manuel Lohr gewarnt. Und entsprechend konzentriert", erklärte von Känel, der begeistert von der Annahme seines Teams war, die in rund 70 Prozent gelungen war. "Überragend war besonders Leo Bernsheim, der am Mittwoch erstmals im Bundesligateam der United Volleys Frankfurt spielte und nun mit großem Selbstbewusstsein die guten gegnerischen Angaben annahm." Leider haben die Frankfurter aus der guten Annahme zu wenig gemacht. Das Zusammenspiel zwischen dem Steller und den Angreifern hat nicht funktioniert. Zudem hat Diagonalspieler Felix Hemmer einen rabenschwachen Tag erwischt, wurde deshalb schon im ersten Satz durch Erik Brand ersetzt. "Die Jungs müssen lernen, auch wenn der Pass nicht passt, Lösungen zu finden. Das tat diesmal gut nur Moritz Selle."

Dadurch, dass beide Teams parallel spielten, mussten in der Regionalliga-Mannschaft in Abwesenheit von Thoralf Schmelzer, Arthur Breburda, Erik Brand und Neo Laumann andere Verantwortung übernehmen. Weil dies funktionierte, durfte das VJF-Team in Nieder-Olm mit dem 3:2 (18:25. 25:16, 21:25, 25:16, 17:15) bei der SG U.N.S. Rheinhessen den ersten Saisonsieg feiern. "Sicher darf man an die Spieler, die auf dem Feld standen, nicht genau die gleichen Maßstäbe legen. Alle, die eingesetzt wurden, spielten für das, was sie können, sehr gut. So gesehen, war ich mit der Leistung der gesamten Mannschaft zufrieden", sagte Trainerin Tanja Kunstmann. Der Schlüssel zum Erfolg war die Verringerung der zuletzt viel zu hohen Anzahl der Eigenfehler, insbesondere bei den Angaben. "Diesmal musste sich der Gegner seine Punkte schon erspielen. Sie wurden ihm nicht so oft auf dem Teller präsentiert." Deutlich verbessert fand Tanja Kunstmann das Zuspiel von Melvin Roll, gut die Leistung der Annahme/Außenspieler Fynn Krämer und Tjark Saß, positiv die die Stimmung. Und auch die Moral sowie die Nervenstärke. 11:13 lagen die Gäste im Tie-Break zurück, dann wehrte Fynn Krämer bei 13:14 einen Matchball mit einem Ass ab. 


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