Der Trainer ist mit der Entwicklung der jüngeren Jahrgänge zufrieden

  02.11.2026
Ordentliche Leistung trotz des Ausfalls von drei erfahrenen Leistungsträgern.

Der Optimismus hinsichtlich des Kaders bekam schon vor dem Reiseantritt einen gehörigen Dämpfer. Das Krankenlazarett im Frankfurter Volleyball-Inserat wurde immer größer. Nach Luk Hansen meldeten sich noch Henri Rahe sowie Arne Skreba aus gesundheitlichen Gründen ab. Und so musste Trainer Dominic von Känel die beiden Begegnungen im Nordosten der Republik mit größtenteils 16 bis 17 Jahre jungen Akteuren bestreiten: „Ich kam mir vor wie bei Jugend forscht.“ In diese Alterskategorie passten auch die beiden Ausleihen vom Berliner Stützpunkt, Libero Malte Förster sowie Außenangreifer Jacob Diallo, die beim VCO Berlin trainieren und spielen. „Beide haben eine ordentliche Leistung gezeigt“, betonte der Coach, der die beiden als Jugend-Bundestrainer bestens kennt. Förster stand ebenso wie Mittelblocker Kalle Kreuzer, Außenangreifer Conner Huysmans und Zuspieler Jascha Gräfe in allen sechs Sätzen in der Startformation, ansonsten bekamen alle mitgereisten Akteure Spielanteile.  

Auch wenn erneut nichts Zählbares heraussprang – beim PSV Neustrelitz verlor der VC Volleyball Juniors Frankfurt 17:25, 17:25, 25:27, beim SV Lindow-Gransee 21:25, 22:25, 14:25 – gab es von den beiden gegnerischen Trainern viel Lob für die Talente aus dem Frankfurter Bundesstützpunkt. „Wir sind auf einem guten Weg. Es war nicht so, dass wir abgeschossen worden wären. Zwischendurch haben wir immer gut mitgespielt, der Mannschaft auf der anderen Netzseite Probleme bereitet. Doch dann spielten wir wieder Kindervolleyball, machten einfache Fehler, mit denen wir dem Gegner Serien von Punkten geschenkt haben“, so der VJF-Coach.  

In Neustrelitz haben sich die Gäste zunächst schwergetan. Insbesondere die Annahme war sehr wackelig. Im dritten Satz lief es endlich besser. Die Frankfurter, bei denen in den beiden ersten Sätzen Mick Heinrich herausragte, insgesamt aber der erst 15 Lenz zählende und zum MVP gewählte Außenangreifer Oskar Mühlisch die meisten Punkte erzielte, führten 18:13, dann 19:15, ehe sie sich mit drei Angaben erwischen ließen, die das Team von der Mecklenburgischen Seenplatte heranbrachten. Bei 24:23 hatten die Gäste einen Satzball, doch den konnten sie nicht nutzen.

In Gransee war es mit der Frankfurter Leistung genau umgekehrt. Starker Beginn, dann ein totaler Einbruch, wiederum vor allem in der Annahme. „Wenn diese kam, haben wir gut angegriffen“, so der Trainer, dem diesmal besonders das Zuspiel von Jascha Gräfe, erneut die Angriffe des zum zweiten Mal in Folge zum MVP gewählten Oskar Mühlisch sowie die Leistungssteigerung von Kalle Kreuzer gefiel.   

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