Ein nahezu perfekter Satz
  10.12.2020

Gegen Mondorf blieb Kunstmann, bei dem sich der Rücken wieder "lautstark" gemeldet hatte, diesmal draußen.

Für ihn feierte auf der Diagonalposition seine Premiere Kjell Molzen. Und wie! Seine ersten sieben Schmetterbälle führten alle zum Punktgewinn. Gegen Ende wurde er zwar angesichts der permanenten Belastung etwas müde, mit 63 Prozent blieb seine Erfolgsquote am Netz dennoch überragend. Ihm kaum nach stand Ben Bierwisch (60 Prozent), der jedoch von den Zuspielern Philipp Hornung und später David Gallas nicht so oft eingesetzt wurde, wie es dem Spiel gut getan hätte.

Im ersten Satz wusste der Gegner gar nicht, wie ihm geschah. Die jungen Frankfurter demonstrierten, wozu sie in optimaler Form fähig sind. Mit harten Angaben setzten Ben Bierwisch, Patrick Rupprecht und Kjell Molzen die gegnerische Annahme mächtig unter Druck, so dass der luxemburgerische Steller Max Funk Probleme mit dem Spielaufbau bekam. Die Annahme, die weitgehend Rupprecht und Libero Veit Dobbertin erledigten, war nahezu perfekt (nur 13 Prozent schlecht), kein Angriff ging ins Aus oder wurde zum gegnerischen Punkt geblockt. Auch im zweiten Satz spielten die Volleyball-Juniors noch stark. Doch nun konterte der Gegner. Den dramatischen Satz entschied ein gelungener Doppeblock der beiden Mondorfer Riesen Nico Wegner und Nils Becker.

Dieses Duo sollte die Partie auch entscheiden. Obwohl der Frankfurter Block viele Bälle herunter pflücken konnte, wurde der diagonal spielende Linkshänder Becker  nicht ein einziges Mal erfolgreich geblockt. Mit 22 Punkten war er auch der beste Scorer der Begegnung. 18 Punkte erzielte Außenangreifer Wegner.

Bei den Frankfurtern, die ab dem dritten Satz leistungsmäßig abgefallen waren, nunmehr trotz der zahlreichen Wechsel in allen Elementen zu viele Fehler gemacht haben, verteilten sich die Punkte auf mehre Spieler. Gleich vier Akteure scorten zweistellig: Berwisch (15 Punkte), Molzen (14), Ruppercht (14) und Lauter (11.).  


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