Erstmals zwei Siege an einem Wochenende
  06.12.2021

​​​​​​​Die junge Drittliga-Mannschaft der Volleyball Juniors Frankfurt gewann das erste Mal in der laufendsen Saison an einem Wochenende zwei Spiele. Bei der TSG Blankenloch siegten die Frankfurter 3:2 (25:18, 23:25, 18:25, 29:27, 15:13).

Einen Tag später gab es erneut zwei Punkte für den 3:2 (25:22, 23:25, 26:28, 25:17, 15:13)-Erfolg beim TV Feldkirchen. "Wenn wir unsere Leistung abrufen, müssten wir eigentlich in der Dritten Liga jedes Spiel gewinnen. Leider fehlt uns aber dazu die notwendige Konstanz", sagte dazu Cheftrainer Dominic von Känel. "Auch diesmal haben die Jungs nach jeweils starken ersten Durchgängen gedacht, dass es Selbstläufer werden. Das müssen die Jungs noch lernen, dass man nie nachlassen darf und der Erfolg nur bei hundertprozentiger Einstellung abrufbar ist. In den verlorenen Sätzen haben wir wieder einmal zu viele Fehler gemacht, hauptsächlich im Zuspiel/Angriff. Unterm Strich haben wir zwei Punkte verschenkt", so von Känel weiter.

Diese fehlende Konstanz bedeutet auch, dass die Frankfurter nach der Vorrunde nur in der Abstiegsrunde weiter spielen werden. In den noch ausstehenden Spielen - am kommenden Samstag gegen den TV Bliesen (19 Uhr in Wiesbaden) und am 22. Januar gegen den TSV Speyer - können sie nur noch maximal sechs Punkte holen - was zu 99 Prozent zu wenig sein sollte, um noch den TV Waldgirmes von Platz drei zu vertreiben.

Insgesamt gesehen, war von Känel mit den beiden Spielen zufrieden. "Wir sind auf einem guten Weg." Besonders gefreut hat er sich über die vom Libero Leo Bernsmann organisierte sehr stabile Annahme gefreut. Auch die Abwehr funktioniert immer besser, auch Philipp Hornung wird in seinem Zuspiel immer sicherer und variabler. Hervorzuheben hatte der Coach auch die gute Nerven in engen Situationen. "In Blankenloch mussten die Jungs im vierten Satz einige Matchbälle abwehren. Das ist für eine so junge Mannschaft schon beeindruckend, dass sie in solchen Momenten so cool bleibt."

Weil die Leistungen stimmten, ließ der Trainer die Start-Formation - Thoralf Schmelzer und Erik Brand (Außen/Annahme), Arthur Breburda und Darius Diefenbach (in Feldkirchen Maximilan König) als Mittelblocker, Felix Hemmer (Diagonal), Philipp Hornung (Zuspiel) und Leo Bernsmann als Libero - praktisch durchspielen.


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