In Kriftel haben sich die Jungs selbst geschlagen
  16.11.2021

Die 1:3 (18:25, 18:25, 30:28, 17:25)-Niederlage der mit Joshua Krzikalla (Melvin Roll) im Zuspiel, Artur Breburda (Jean-Christophe Filippidis/Tjark Saß) diagonal, Thoralf Schmelzer und Eric Brand außen, Damian Baker (Breburda) und Keanu Reuss in der Mitte sowie Julian Hikel als Libero spielenden Volleyball Jugend Frankfurt im Regionalligaspiel bei der zweiten Mannschaft von TuS Kriftel war ein Spiegelbild der aktuellen Lage im Volleyball-Internat.

 "Die Jungs machen einfach zu viele unnötige Fehler. Vor allem die Angaben bereiten uns Probleme. Allein im ersten Satz haben wir dem Gegner zehn Punkte mit Fehlangaben geschenkt. Und wenn sie kommen, sind sie oft so leicht zu nehmen, dass der Gegner in K1  überhaupt keine Probleme hat und dadurch variabel angreifen kann", analysierte das Geschehen Trainerin Tanja Kunstmann. Im konkreten Fall verschärfte die Situation, dass es die Krifteler nicht einmal taten, sondern recht stereotyp mit hohen Bällen über außen operierten. Und die Frankfurter dagegen weder im Block, noch in der entsprechenden Postierung der Abwehrspieler ein Gegenmittel fanden. 
Die Gäste sind in jedem Satz einem Rückstand hinterher gejagt. Ihn aufzuholen gelang lediglich im dritten Satz. Aus einem 6:10 und 17:19 machten sie einen 20:19-Vorsprung. Ihren sechsten Satzball konnten sie schließlich verwandeln. "Da haben der Block und die nach viel Training verbesserte Abwehr funktioniert. Positiv finde ich es, dass eine so junge Mannschaft unter Druck eine derartige Steigerung hinbekommt. Das ist nicht selbstverständlich", meint Tanja Kunstmann. Allerdings war es nur ein Strohfeuer. Den vierten Durchgang eröffneten die jungen Frankfurter mit fünf Eigenfehlern. Da war die Partie gelaufen. 


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