Mini-Aufgebot macht dem Favoriten Langen das Leben schwer
  18.10.2021

Mit einem Mini-Aufgebot ohne einige wichtige Spieler, die ebenso wie Chefcoach Dominic von Känel in seiner Funktion als Jugend-Bundestrainer beim Bundespokal Nord weilten, vermochte das Team der Volleyball Jugend Frankfurt beim haushohen Favoriten der Regionalliga Südwest, der SSG Langen, zwei Sätze lang mitzuhalten. "Selbst ein Punktgewinn war möglich. Doch in den entscheidenden Momenten waren die Langener erfahrener, abgezockter", erklärte Trainerin Tanja Kunstmann, warum die Gäste nach der 0:3 (28:30, 22:25, 14:25)-Niederlage erstmals in der laufenden Saison völlig leer ausgegangen waren.

Die Startsechs mit Melvin Roll als Steller, dem erst 15 Jahre jungen Jean-Christophe Filippidis auf der verantwortungsvollen Diagonalposition, Maximilian König und Arthur Breburda in der Mitte sowie Thoralf Schmelzer und Erik Brand im Außenangrif, hat durchgespielt. "Da wir ohne Libero spielen mussten, hat in der Annahme je nach Rotation der jeweils hinten stehende Mittelblocker mit ausgeholfen. Das hat nach einer Anpassungszeit zu Beginn überraschend gut geklappt. Stark war unser Block", lobte die Trainerin, der in den beiden ersten Durchgängen auch die Kampfmoral der ausgeglichen agierenden Mannschaft gefiel. Immer wieder wurde der Vorsprung der Langener aufgeholt, im Satz eins hatte man sogar selbst einen Satzball. Dass dieser mit einer verschlagenen Angabe vergeben wurde, zeigt jedoch die fehlende Routine der jungen Spieler. Erst im Satz drei brach die Gegenwehr der Frankfurter ein.


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