Neu beim Volleyball-Internat Frankfurt: Jan Röling
  03.02.2016

Foto Gabi Thiel: Jan Röling beim Sprungaufschlag in der 2. Bundesliga Nord.

Wie in jeder Sportart bringt eine neue Spielzeit auch Veränderungen. So auch im Volleyball, so auch beim Volleyball-Internat Frankfurt (VIF). Nach der Saison 2014/15 verließen vier Internatler die Otto-Fleck-Schneise, neun (!) neue, motivierte Spieler stießen zum Team von Trainer Matus Kalny. Wir stellen sie der Reihe nach vor, heute ist Jan Röling an der Reihe.

Nach Kapitän Stefan Thiel und Libero Ivan Batanov (beide 1,85 Meter) ist Jan Röling mit 1,90 Meter der körperlich Kleinste im Team des VIF. Wohl auch deshalb zieht er als Zuspieler die Fäden auf dem Volleyball-Feld. Dies macht er bereits seit einigen Jahren und mit ziemlich großem Erfolg. Zweimal konnte er mit der Landesauswahl Hessen bereits den Bundespokal gewinnen, zudem wurde er mit dem TuS Kriftel Deutscher Meister der U16.

Trainer Matus Kalny hat mit Röling neben den „erfahrenen“ Thiel und Jonas Hoppe eine dritte Alternative auf der so wichtigen Zuspiel-Position und ist froh darüber: „Jan ist ein Zuspieler mit Potenzial, er muss aber präsenter als Zuspieler sein. Er schnuppert schon in dieser Saison in die 2. Liga rein.“ Waren es zuvor nur kurze taktische Wechsel, lieferte er gegen Giesen bei seinem ersten längeren Einsatz eine gute Partie ab und zeigte seine Fähigkeiten.

Schließlich will Röling seinem großen Vorbild nacheifern, das er nun hautnah erleben kann: National-Zuspieler Jan Zimmermann spielt in der Nachbarschaft bei den United Volleys RheinMain. So wie Zimmermann, „will ich Profi werden“, sagt Röling, der zunächst über seine Mutter und dann die Volleyball AG zum Sport über das hohe Netz kam. Vorher war er im Fußball und Tennis aktiv, nun gibt es nur noch eines: Volleyball, „eine schnelle Sportart, bei der man immer konzentriert bleiben muss“, so Röling.

Beim VIF will er weiterhin lernen und sich weiterentwickeln. Die Spielanteile werden zukünftig sicherlich länger ausfallen, dann kann Röling seine Stärken („ich habe eine gute Spielübersicht und kann eine Mannschaft mitreißen“) einbringen und seinem Idol und Namensvetter einen Schritt weiter nacheifern und leistungsmäßig näherkommen.


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