Punktgewinn!
  21.09.2020

Regionalliga-Team ist nach starker Leistung gegen TuS Kriftel II sogar einem Sieg nahe

Zweites Spiel, erster Punktgewinn. Das hat es beim jüngsten Internatsjahrgang in der Vergangenheit nicht gegeben. "Es war sogar mehr drin", konstierte Trainerin Julia Van den Berghen nach der 2:3 (23:25, 27:25, 25:17, 16:25, 9:15)-Niederlage der VJF Frankfurt II gegen TuS Kriftel II. "Ich bin von einigen Aspekten begeistert. Zum einen, dass sich die Mannschaft nach Schwächephasen nicht hängen ließ, sondern mit frischen Impulsen durch die eingewechselten Spieler einen großen Rückstand im ersten Satz aufholen konnte und im Satz zwei gar ein 17:20 zum Gewinn umwandeln konnte. Das ist bei so jungen Spielern nicht selbstverständlich, ist eher überraschend. Dann hat mich gefreut, wie sich die aus Kriftel gekommenen  Artur Breburda, Darius Diefenbach und Thoralf Schmelzer in die Vorbereitung mit wertvollen Tipps einbrachten, Verantwortung übernahmen. Und im Spiel hat mir die Annahme gefallen. Auch der unter der Woche besonders geübte Block/Abwehr-Sektor war gut."

Die Trainerin hat das Team gegenüber dem Auftaktmatch auf einigen Positionen verändert, hat außerdem kräftig gewechselt. In der Startformation begannen diagonal zum Steller David Gallas Felix Hemmer, in der Mitte Peer Lindemann und Arthur Breburda, außen Thoralf Schmelzer und Lars Stenchly, als Libero Leo Bernsmann. Mitte im ersten Satz kamen für Hemmer Selle, der auf der für ihn ungewohnten Position des Diagonalspielers überzeugte sowie für Schmelzer als Außenangreifer Linus Hüger. Der Jugend-Nationalspieler bekam nach der U18-Europameisterschaft eigentlich für eine Woche frei, angesichts der Ausfälle auf die Pause aber verzichtete und sich in den Dienst der Mannschaft stellte. "Er hat viel Ruhe aufs Spielfeld gebracht, unser Spiel sofort belebt". lobte den "Routinier" Julia Van den Berghen.

Dass es nicht zum Sieg reichte, lag einmal mehr an der Unbeständigkeit. Die fehlende Konstanz ist seit Jahren das Problem der im Frankfurter Volleyball-Internat trainierten jungen Spieler. Phasenweise hat es die Konstanz gegeben, dann folgten aber Serien mit Hektik und billigen Eigenfehlern, vor allem im Angriff. "Wenn wir diese Schwächephasen am kommenden Sonntag in Sinzig minimieren, ist vielleicht etwas möglich", sagt die Trainerin vor dem dritten Saisonspiel.


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