Starker Angriff und Konstanz bringen dem VJF-Team Punkte bei Spitzenteams ein

  12.02.2024
Der Ausflug nach Baden-Württemberg hat sich gelohnt. Die Volleyball Juniors Frankfurt brachten aus den beiden Auswärtsspielen beim Tabellendritten ASV Botnang (2:3) und dem Tabellenzweiten TSG Blankenloch (3:2) drei Punkte nach Hause mit.

Ist schon sonderbar. Gegen die Spitzenteams spielen wir auf Augenhöhe, gegen die Widersacher aus der unteren Tabellenregion bleiben wir weit unter ihren Möglichkeiten und verlieren", sagte Dominic von Känel. "Auch wenn es noch Steigerungspotential gibt, war ich in beiden Begegnungen mit Ausnahme jeweils eines Satzes mit der gesamten Mannschaft zufrieden", fügte der Chefcoach im Frankfurter Bundesleistungszentrum hinzu. Durch die Punktgewinne sorgte die jüngste Druttliga-Mannschaft, dass der Kampf um die Meisterschaft in der Südgruppe bis zum Schluss spannend bleibt. Chancen auf den Titel haben neben den beiden aktuellen Gegnern der VJF-Mannschaft auch noch die hessischen Teams SSG Langen und TG Rüsselsheim.

Probleme bereitete dem Trainer lediglich die Besetzung der Mittelblocker-Position. Maximilian König hat sich beim Zweitbundesligaspiel im Trikot der TuS Kriftel in der Partie gegen MTV Ludwigsburg am Finger verletzt, der für ihn im Frankfurter Team eingesetzte Marten Peters spielte in Botnang stark auf, in Blankenloch machte sich dann die durch eine vorherige Krankheit nachlassende Kraft bemerkbar, so dass er ausgewechselt werden musste. Für ihn übernahm den Posten der etatmäßige Libero Joris Backhaus. "Er kann nach seiner Verletzung noch nicht baggern. Da er aber allgemein gut ausgebildet ist, wechselte ich ihn in Botnang als Diagonalspieler und tags drauf als Mittelblocker ein. Er hat seine Sache gut gemacht", lobte den 16jährigen Jugend-Nationalspieler.

Beim 2:3 (12:25, 19:25, 25:22, 25:18, 13:15) igegen den ASV Botnang in Stuttgart benötigten die Gäste einen Satz, um ins Spiel zu kommen. "Nachdem die Annahme und das Zuspiel besser wurden, spielten die Angreifer mutiger. Der dritte Satz war schon sehr gut, der vierte Durchgang, in dem der Block und die Aufschläge blendend funktionierten, sogar noch einen Tick besser. Im ausgeglichenen Tie-Break war uns das Glück nicht hold. Erik Brand und Fynn Krämer zeigten außen eine überragende Leistung", zog Dominic von Känel ein zufriedenes Fazit. 

Noch besser lief es tags drauf in Baden. Bei der TSG Blankenloch sprang mit 3:2 (25:22, 19:25, 25:17, 17:25, 15:10) der vierte Sieg in laufender Saison. Da die Frankfurter den selben Widersacher bereits in der Carl-von-Weinberg-Schule mit 3:1 bezwungen hatten, könnten sie dem nach abgegebenen Punkten noch knapp erfolgreichsten Team der Liga den Aufstieg vermasseln. "Ich habe immer gesagt, dass wir, wenn wir die unnötigen Eigenfehler minimieren, gegen jeden Widersacher in der 3. Liga bestehen können. Diesmal haben wir bis auf den vierten Satz konstant gut gespielt. Im Angriff waren wir sehr effizient, phasenweise haben wir sehr gefährlich aufgeschlagen und wirkungsvoll geblockt. Philipp Seils hat gut zugespielt, was den erneut überragenden Außenangreifern Brand und Krämer zugute kam", erklärte nach dem Auswärtscoup Trainer von Känel.

Nun gilt es zu beweisen, dass seine Schützlinge auch gegen ein abstiegsgefährdetes Team ihr Potential abrufen können. Am Sonntag um 18 Uhr empfangen die Volleyball Juniors Frankfurt in der Carl-von-Weinberg-Schule die SG Westerwald Volleys. Im Hinspiel in Ransbach-Baumbach ging das junge Team sang- und klanglos baden. Der Spielbeginn ist um 13 Uhr.

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