Volleyball-Internat Frankfurt: Gut verkauft und knapp verloren
  21.09.2015

Das Volleyball-Internat Frankfurt hat das erste Spiel in der neuen Saison verloren. Beim 1:3 (27-29, 22-25, 25-23, 23-25) gegen den TSV Giesen Grizzlys konnte das neuformierte Team dennoch überzeugen und hinterließ einen zufriedenen Trainer.

Das Volleyball-Internat Frankfurt hat das erste Spiel in der neuen Saison verloren. Beim 1:3 (27-29, 22-25, 25-23, 23-25) gegen den TSV Giesen Grizzlys konnte das neuformierte Team dennoch überzeugen und hinterließ einen zufriedenen Trainer.

Es kommt nicht so oft vor, dass Matus Kalny bei einer Niederlage zufrieden ist. Doch die Premiere seiner völlig neu formierten jungen Mannschaft ließ den VIF-Trainer guten Mutes aus der Halle treten: „Das war ein  gutes Spiel von uns, wir waren in jedem Bereich auf Augenhöhe mit dem Gegner. Dafür, dass wir manche Sachen noch  nicht richtig trainiert haben , war das gut. Und ich hoffe, dass wir vieles davon in das nächste Wochenende bringen können.“

In der Tat spiegelt sich das sehr knappe Endergebnis auch in der Spielstatistik wider: Im Angriff wiesen beide Teams eine Erfolgsquote von 46% auf, im Block hielt es sich bei sechs erfolgreichen Aktionen der Internatler und acht der Niedersachsen auch fast die Waage, im Aufschlag-Annahmebereich hatte gar der Frankfurter Nachwuchs bessere Werte vorzuweisen.

Kalny setzte zunächst auf seine „Zweitliga-Routiniers“, mit Libero Robert Werner stand lediglich ein Neuzugang in der Anfangsformation. Die hielt mit dem etablierten Gast aus Giesen von Beginn an mit und verlor unglücklich Satz eins in der Verlängerung. Dann kam auch noch Pech dazu, als sich Kapitän und Zuspieler Stefan Thiel beim Block eine Daumenverletzung zuzog – eine Untersuchung im Krankenhaus ergab glücklicherweise nur eine Kapselverletzung – Jonas Hoppe sprang in die Bresche und machte seine Sache gut. Aus einem 14:21-Rückstand machten die Frankfurter fast noch den Satzausgleich. Der verdiente Lohn in Form eines Satzgewinns gelang dann im dritten Durchgang, in dem mit Jonas Sagstetter ein weitere „Neuer“ das Vertrauen geschenkt bekam und seine Sache ausgezeichnet machte. Das VIF war immer in Führung und gewann knapp Satz drei. Vielleicht schlich sich am Ende von Satz vier ein wenig Angst vor der eigenen Courage in das eigene Spiel, eine 21:20-Führung konnte nicht in den Satzausgleich verwandelt werden, die Angriffsleistung in diesem Durchgang verhinderte ein besseres Ergebnis.

Dennoch ein Auftakt, der Hoffnung für die nächsten Spiele macht. Die bestreitet das Internat jetzt auswärts, am kommenden Wochenende findet sofort ein Doppelspieltag mit den Partien in Lindow (26.9. um 18.00 Uhr) und beim VC Olympia Berlin (27.9. um 16.00 Uhr) statt.


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