Zu viele Fehler führen zum 0:3 in Speyer
  05.10.2021

"Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht, um gegen eine so routinierte und kompakte Mannschaft zu gewinnen", meinte Tanja Kunstmann nach der 0:3 18:25, 20:25, 21:25)-Niederlage beim TSV Speyer. Die frühere Bundesligaspielerin saß auf der "Kommandobrücke", weil Chefcoach Dominic von Känel wegen einer Bundestrainer-Konferenz abwesend war.

Eng wurde es lediglich im dritten Satz, als das VJF-Team bis auf 20:22 herankam. "Die Jungs hatten durchaus gute Momente, haben daraus wegen der zahlreichen Fehler aber nie richtig Kapital schlagen können", betonte Tanja Kunstmann. Die Annahme war durchwachsen. Mal sehr gut, dann gab es aber auch Serien von misslungenen. Kam der Ball ordentlich zum Steller, wurde oft mit Erfolg durch die Mitte gespielt, wo Maximilian König und Arthur Breburda im Angriff überzeugen konnten. Zahlreiche Punkte gelangen auhc mit de Hinterfeldangriffen von der Sechs. "Beide Elemente hatten wir im Training extra geübt, die Umsetzung hat funktioniert", lobte die Trainerin. Alles andere war Licht und Schatten.

Die Frankfurter spielten in diesem Drittliga-Match mit Philipp Hornung im Zuspiel (3 Satz Melvin Roll) und Felix Hemmer diagonal. Für ihn übernahm diese Position im 3. Durchgang Eric Brand, der zuvor mit Thoralf Schmelzer in der Annahme spielte. Dafür kam im dritten Satz Tjark Saß rein. In der Mitte spielten Maximilian König und Arhur Breburda durch, als Libero wurde in Abwesenheit von Leo Bernsmann der sonstige Außenangreifer Moritz Selle aufgeboten. 

Am kommenden Samstag gibt es wieder einen Doppelspieltag in der Car-von-Weinberg-Schule. Beide Gegner kommen aus Hessen, sind alte Bekannte. Zunächst geht es in der Regionalliga Südwest um 15.30 Uhr gegen die mit Routiniers wie Tim Wacker, Robert Stodtmeister oder Andreas Zander bestückte SG Rodheim. Um 19 Uhr beginnt dann das Drittligaspiel gegen die TG Rüsselsheim II.  


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