U18 Europameisterschaft 2026: Vier Talente aus unseren Reihen sind dabei

  31.03.2026
Die deutsche U18-Nationalmannschaft hat sich eindrucksvoll für die Europameisterschaft 2026 in Italien qualifiziert – und das Volleyball-Internat Frankfurt ist dabei gleich mehrfach vertreten. Neben dem Kapitän der Mannschaft Jascha Gräfe stehen aktuell noch Levi Rieckhoff, Maxim Mandić und Luk Hansen aus der Ausbildung des Internats im Kader des erfolgreichen Teams.

Den Grundstein für den Erfolg legte das Team bereits in der Vorbereitung: Während eines zweiwöchigen Trainingslagers in Frankfurt sammelte die Mannschaft wichtige Spielpraxis im Duell gegen Tschechien und Frankreich und ging gut eingespielt in die Qualifikation - mit dem klaren Ziel, das EM-Ticket zu sichern.
Bei der zweiten Qualifikationsrunde vom 26. bis 28. März in der Sporthalle der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt, der Heimsporthalle der Internatler, überzeugte die Mannschaft von Bundestrainer Dominic von Känel dann mit unglaublichen drei Siegen in drei Spielen. Das Durchsetzen gegen Portugal, Schweden und die Türkei, bedeuteten souverän den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für die Europameisterschaft 2026.

Der Erfolg unterstreicht die hohe Qualität der Ausbildung am Internat, das damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung junger Nationalspieler leistet.
Bundestrainer Dominic von Känel, der ebenfalls die Mannschaft der VJF trainiert, zeigte sich nach dem Turniersieg zufrieden: „Am Ende war es richtig stark. Wir haben zwar in jedem Spiel ein bisschen gebraucht, um reinzukommen, aber dann sehr guten Volleyball gezeigt. Besonders schön ist die Entwicklung, die wir seit November 2024 genommen haben. Letztes Jahr haben wir noch kaum etwas gewonnen - jetzt gehen wir Schritt für Schritt nach vorne. Ich freue mich riesig auf die EM in Italien.“

Kapitän Jascha Gräfe hob die besondere Atmosphäre hervor: „Die Emotionen mit den deutschen Fans waren unglaublich. Die Halle war voll, die Unterstützung hat uns extrem gepusht. Irgendwann haben wir einfach nicht mehr nachgedacht, sondern unser Spiel durchgezogen - und am Ende hat es geklappt. Ich bin sehr stolzer auf die Mannschaft, dass wir alle drei Spiele für uns entschieden haben.“

Ein Schlüssel zum Erfolg war die Comeback-Qualität der DVV-Auswahl, wie Luk Hansen betonte: „Wir sind nie gut gestartet, aber wir haben es jedes Mal geschafft, zurückzukommen und die Spiele zu drehen.“