Gute Moral gezeigt, dennoch kein Satzgewinn

  19.01.2026
Die Volleyball Juniors Frankfurt unterlagen in ihrem ersten Punktspiel des Jahres den L.E. Volleys aus Leipzig 0:3 (12:25, 13:25, 25:27).

„Die Leistung war wie das Wetter. Grau und mau“, meinte Co-Trainerin Tanja Kunstmann, die sich einzig und allein an der tollen Moral erfreute, die das junge Team nach den zwei danebengegangenen Sätzen zeigte. Am Mittwoch (20 Uhr, Wintersporthalle) trifft das Schlusslicht der 2. Bundesliga Süd im Derby auf die TuS Kriftel, die nach dem klaren Erfolg über Leipzig auf Rang drei liegt.

Die Frankfurter beklagen aktuell vier verletzte Spieler, was Trainer Dominic von Känel vor allem auf der Diagonalposition zu Experimenten zwingt. Diesmal versuchte er es mit Jakob Bärwinkel, der seine Sache für seine Verhältnisse ordentlich machte, wenn auch er noch Zeit braucht, um aufs Zweitliga-Niveau zu kommen. Das Hauptproblem in den beiden ersten Sätzen war die katastrophale Annahme, aus der heraus keine Lösungen für wirkungsvolle Angriffe gefunden wurden. Auf der anderen Seite fanden die Frankfurter kein Mittel, um die überragenden Leipziger Außenangreifer Cedrik Moede und Yannick Siebeck zu stoppen. Erst im dritten Satz hat sich die Frankfurter Annahme stabilisiert. Nun konnte Jascha Gräfe auch die Mittelblocker öfters einsetzen, was die Aufgabe der Außenangreifer erleichterte, da das Spiel der Gastgeber nicht mehr so leicht ausrechenbar war. „Schade nur, dass die Jungs ihre zwei Satzbälle nicht verwerten konnten“, meinte Tanja Kunstmann. Die meisten Punkte im VJF-Team erzielte Arne Skreba.