Niederlagen am Bodensee
Erst einmal kam es in Friedrichshafen zum Vergleich der beiden DVV-Bundesstützpunkte. Die Volley Young Stars gewannen nach eineinhalb Stunden 3:1 (23:25, 25:20, 25:17, 25:19). Kurios: Da die Hessen wegen einer anderen Veranstaltung in Frankfurt auf ihr Heimrecht in der Hinrunde verzichtet hatten, war es bereits der zweite Vergleich zwischen den Teams, der am Bodensee stattfand.
Beide Teams kennen sich bestens. Aus gemeinsamen Vorbereitungsspielen, aber auch aus der Jugend-Nationalmannschaft. Noch zu Jahresbeginn haben die Friedrichshafener Maxi Bangert, Matthis Müller, Freddy Tischer und Kehdinga Kemtchou gemeinsam mit den Frankfurtern Levi Rieckhoff, Jascha Gräfe, Maxim Mandić und Luk Hansen im DVV-Team die EM-Qualifikation gespielt.
Richtig offen war die Begegnung nur im ersten Satz. „Da haben wir stark gespielt. Vor allem unsere Aufschläge kamen sehr gut. Die Abwehr hat bestens funktioniert, auch der Block war ordentlich“, freute sich Trainer Dominic von Känel. Danach funktionierte die Annahme der Frankfurter nicht mehr so gut, so dass sich die Angreifer gegen den starken Block der Gastgeber vor allem nach einer schlechten Annahme nicht mehr so oft behaupten konnten. „Am Mittwoch haben wir den Krifteler Diagonalspieler Pascal Eichler nicht in den Griff bekommen. Das gleiche ist uns nun mit Christopher Oberglock passiert, der diagonal überragend agierte. Auf unserer Seite gefielen mir Zuspieler Jascha Gräfe und Libero Mykhaylo Kosyak“, so von Känel.
Einen Tag später in nur 21 Kilometer entfernten Mimmenhausen gab es nach der 0:3 (13:25, 13:25, 17:25)-Niederlage für den Coach so gut wie keinen Grund zur Freude. “Die Annahme brach diesmal völlig zusammen. Wir kamen mit den gefährlichen Angaben nicht zurecht. Im Angriff waren wir zu ängstlich. Das einzige, was mir gefiel, war die Mitte, die jedoch wegen der Annahmeprobleme nur selten angespielt werden konnte. Wenn ihn Jascha einsetzen konnte, machte Kalle Kreuzer auch stets den Punkt.“