Starke Leistung gegen Kriftel wird nicht belohnt

  22.01.2026
Die starke Leistung gegen Kriftel wird wegen 
Ex-Internatler Pascal Eichler nicht belohnt. Das Hessen-Derby in der Volleyball-Regionalliga Südwest verlief ausgeglichener als gedacht.

Die sieglosen Volleyball Juniors Frankfurt bereiteten dem Tabellenzweiten TuS Kriftel unerwartete Probleme. Am Ende siegte der Favorit zwar mit 3:1 (19:25, 25:21, 25:17, 25:19)  recht deutlich, doch während der fast zweistündigen Begegnung merkte man den Leistungsunterschied höchstens in puncto Routine. „Schon im Hinspiel haben wir die Krifteler geärgert. Nun waren wir noch etwas besser. Wir haben sie gezwungen, alles zu geben und mit den besten Leuten zu agieren“, sagte Trainer Dominic von Känel. 

Die Annahme war nicht perfekt, aber die Hälfte der angenommenen gegnerischen Aufschläge landete immerhin in Position. Das ermöglichte es dem Zuspieler Jascha Gräfe, auch seine Mittelblocker häufiger einzusetzen. Dies wusste besonders Kalle Kreuzer zu nutzen, der sieben seiner neun Angriffe in Punkte umwandelte.  „Wir haben diesmal viele gute Offensivaktionen gehabt“, freute sich der Coach. Auffallend war, dass die Frankfurter nach missglückten Annahmen doppelt so effektiv als Kriftel waren. Auch die Blockpunkte (7:2) spricht für das VJF-Team, das den fleißigsten Punktesammler in Außenangreifer Arne Skreba (21 Punkte) hatte, der auch in der Annahme überragte (63 Prozent in Position).

Die Gastgeber starteten wie die Feuerwehr. „Unser erster Satz war überragend“, lobte von Känel. Zwei Drittel der Angriffe landeten auf dem gegnerischen Boden, der Aufschlag bescherte den Frankfurtern gleich vier Asse. „Leider brach unser Aufschlag später ein“, so der Trainer. Dass Kriftel alle drei Zähler für den Sieg behielt, verdankten die Vortaunusstädter zwei Spielern. Mannschaftskapitän Tobias Thiel, der seine Mannen hervorragend und einfallsreich in Szene brachte. Und in erster Linie Diagonalspieler Pascal Eichler. Den „Ehemaligen“ (2017 bis 2021) brachten die heutigen Internatler nie in den Griff. 25 seiner 37 Schmetterbälle (Erfolgsquote 68 Prozent) bedeuteten Punkt für Kriftel. „Da war kein Kraut gewachsen. Aber ansonsten bin ich zufrieden. Ich hoffe, wir können den Aufschwung in die Samstagspartie bei den gleichaltrigen Jungs aus dem Friedrichshafener Internat, sowie einen Tag später beim TSV Mimmenhausen mitnehmen“, zog Dominic von Känel ein zufriedenstellendes Fazit.